Unser Leitbild

 

 

 

 

 

 

 

Leitbild der Kindertagesstätten der evangelischen Kirchengemeinde Kettwig

 

 „Gott ist mein Hirte, auf den ich traue ... mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ (aus Psalm 18)

 

In unseren Kindertagesstätten und im Familienzentrum werden die Kinder und ihre Familien im Sinne dieses Zuspruchs so wie sie sind mit ihren Persönlichkeiten und Lebensgeschichten angenommen. Wertschätzung, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Achtung gegenüber der Schöpfung und der Verschiedenheit der Menschen werden im täglichen Miteinander gelebt. 

 

Die Kinder haben in unseren Kindertagesstätten die Möglichkeit, ein christlich geprägtes Miteinander zu erleben. Indem Kinder mit Gott groß werden, wächst in ihnen die Achtung vor den anderen, die Liebe zur Schöpfung und ein Gespür für das Miteinander - auch in der Begegnung mit Menschen anderer Kulturen und Religionen oder Menschen mit einer Behinderung,.

 

Die Erzieherinnen und Erzieher bieten den Kindern einen geschützten und liebevollen Raum, in dem sie ihre Stärken entdecken können und lernen, mit ihren Schwächen umzugehen. Sie unterstützen und fördern die Kinder in ihrer Entwicklung zu einer selbstbewussten und selbst-ständigen Persönlichkeit. Die Erzieherinnen und Erzieher begleiten die Kinder beim lebensprak-tischen Lernen, helfen ihnen, mit Konflikten umzugehen und sorgen mit Lob und Anerkennung für ein gesundes und positives Heranwachsen der Kinder. 

 

Die Eltern sind willkommen, ihre Anregungen und aktive Mithilfe in die evangelischen Kindertagesstätten und unser Kinder- und Familienzentrum einzubringen. Die Erzieherinnen und Erzieher begleiten und unterstützen Familien bei ihrer Lebensplanung und – bewältigung, geben ihnen Anregungen für ein gelingendes Leben, stärken Eigenkräfte und Potenziale und sind da, wenn etwas schwierig wird.

 

Die Gemeinde nimmt mit der Kindergartenarbeit einen eigenen diakonischen und sozialen Auftrag wahr, indem sie die Taufzusage erfüllt, Betreuungsplätze für Kinder anbietet und Eltern somit unterstützt. Die Angebote ihrer Tageseinrichtungen für Kinder sind ein wesentlicher Teil der Gemeindearbeit für Familien. Im Jahresablauf finden Familiengottesdienste und Feste statt, die von Erzieherinnen und Erziehern, Kindergartenkindern und Eltern gestaltet werden. Die Gottesdienste und Feste bereichern das Leben in der Gemeinde und im Kindergarten gleichermaßen. Die Kirchengemeinde unterstützt die Familien und die Familien stärken die Kirchengemeinde. 

 

Unser Leitbild ist nur so gut, wie wir es im Alltag leben. Dies hängt entscheidend von den Menschen ab, die in unseren Einrichtungen arbeiten. Vom christlichen Menschenbild geprägt setzen sie ihre pädagogische Qualifikation motiviert ein, das evangelische Profil unserer Kindertagesstätten mit Leben zu füllen. Die ideelle und finanzielle Unterstützung dieser Arbeit durch das Presbyterium unserer Gemeinde ist selbstverständlich.

 

Wenn Kinder mit Gott groß werden, ist die Schöpfung bei ihnen in guten Händen.  

Eingewöhnung

Die Gestaltung der Eingewöhnung ist entscheidend für den Beziehungsaufbau Erzieher-Kind.

 

Wir orientieren uns bei der Eingewöhnungsphase am "Berliner Modell".

 

Nach dem 1. Elternabend, an dem wir den Eltern die Eingewöhnungsphase genauestens vorstellen/erläutern, vereinbaren wir mit den Eltern einen Termin für einen Hausbesuch: Anamnesegespräch mit dem/der BezugserzieherIn, Dauer ca. 1 Stunde.

 

Danach gibt es mehrere Termine, an denen Ihr Kind in Begleitung von Vater oder Mutter (Bezugsperson) in den Kindergarten kommt, jeweils für 1 Std. Die Zeit der Trennung wird langsam gesteigert. Das Kind erfährt, dass es zuverlässig wieder von den Eltern abgeholt wird und Sicherheit in der neuen Umgebung findet, sowie eine gute Bindung und Beziehung zu den ErzieherInnen aufbauen kann.

 

 

Elternmitwirkung

Elternmitwirkung ist wichtig und notwendig, um eine gelingende Zusammenarbeit zu gewährleisten. 

 

Zur Förderung der Zusammenarbeit von Eltern, Team und Träger wird zu Beginn des Kindergartenjahres der Elternbeirat gewählt und der Rat der Tageseinrichtung gebildet - wichtige Gremien, die als Bindeglied zwischen Elternschaft und pädagogischem Personal zu sehen sind.

 

In diesen Gremien wird der Elternbeirat über die Geschehnisse in der Einrichtung informiert und daran beteiligt. Ebenso gibt der Elternbeirat Anmerkungen, Wünsche und Kritik aus der Elternschaft weiter. 

 

Bei Festen, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen sind wir immer wieder auf die Mithilfe der Eltern angewiesen und freuen uns, gemeinsam mit den Eltern diese Ereignisse zu gestalten.

 

Regelmäßig finden Elternsprechtage statt, in denen die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes informiert werden.

Bei Bedarf werden zusätzlich individuelle Gesprächstermine vereinbart.

Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit in der Gruppe zu hospitieren.

 

Bildungsdokumentationen

Die Entwicklung des Kindes wird einer Bildungsdokumentationen festgehalten, die in der Regel 2x innerhalb der Kindergartenzeit  erarbeitet wird..

 

Jedes Kind hat außerdem einen eigenen Ordner in der Gruppe,Portfolio. In ihm werden Bilder, Lieder, Projekte, Fotos etc. eingeheftet. Zum Ende der Kindergartenzeit erhält jedes Kind seinen Ordner.

 

Das letzte Jahr im Kindergarten

 

Vor der Einschulung sind die Kinder und ihre Eltern in einer besonderen Situation, auf die wir auch besonders eingehen.

 

Die Kinder bereiten sich auf den Abschied und den Neuanfang, auf unbekannte Räume, Menschen und Anforderungen und eine neue Rolle vor. Die Eltern brauchen die Gewissheit, ihr Kind gut vorbereitet einzuschulen. 

 

Die Kinder treffen sich einmal wöchentlich, arbeiten in  Projekten zu den Themen "Unsere Stadt", "Berufe", "Selbstbewusstsein", "Konfliktfähigkeit" etc.

 

Sprachförderung

Alltagsintegrierte Sprachförderung geschieht nicht in Abgrenzung zu anderen Bildungsbereichen.

 

Kinder entdecken ihre Welt mit allen Sinnen. Alles wird erobert, benannt und begriffen in seinem doppelten Wortsinn. Daher ist Sprachbildung bei Kindern im Kindergartenalter der rote Faden, der sich durch alle Ereignisse des Tages zieht.

 

Sprache muss sinnlich erfahrbar sein.Die Kinder müssen Wörter riechen, schmecken, fühlen und erleben können, um so die Bedeutung des Wortes ganzheitlich zu verstehen.

 

Wir sind den Kindern ein Sprachvorbild, greifen Situationen im Alltag auf, um den Wortschatz zu erweitern und das Sprachverständnis zu fördern. Um dieses auch sicherzustellen, besuchen wir regelmäßige Fortbildungen.

 

Die Sprachentwicklungsbeobachtung des Kindes wird von uns auch mit Hilfe spezifischer Beobachtungsverfahren, wie Sismik/ Seldack/ Liseb, beobachtet und dokumentiert.

Bewegung

Bewegung ist ein weiterer wichtiger konzeptioneller Schwerpunkt der Einrichtung. Über die Bewegung machen die Kinder wichtige Erfahrungen in allen Wahrnehmungsbereichen. 

 

Einmal in der Woche nutzt jede Gruppe den großzügigen und mit vielen Materialien ausgestatteten Bewegungsraum und geht in Kleingruppen in die Bewegung.

 

Zusätzlich findet einmal in der Woche ein offenes Bewegungsangebot statt. Die Kinder aus den Gruppen können frei entscheiden, ob sie das Angebot nutzen möchten. Unterschiedliche Bewegungselemente, wie Klettergerüst, Bänke, Bausteine, Trampolin, Varussel und Bälle werden in dem Bewegungsraum angeboten.

 

Außerdem nutzen die Kinder den Garten – nach Absprache auch allein – um ihrem Bewegungsbedürfnis nachzukommen.

 

Feste

Im Jahreslauf reihen sich viele Gegebenheiten aneinander, die wir mit den Kindern feiern. 

 

Es sind sowohl die kirchlichen Feste, wie Ostern, Erntedank, St. Martin und Weihnachten, sowie auch Geburtstage, Abschiede, Karneval u.v.m..